
Make it in Germany ist das zentrale Informationsportal der Bundesregierung für internationale Fachkräfte – Menschen, die verstehen wollen ob sie arbeiten dürfen, wie Anerkennung funktioniert, wo sie anfangen sollen. Die Suche lieferte Ergebnisse, aber keine Einordnung. Für diese Zielgruppe war das eine schlechte UX, die Barrieren aufgebaut hat, anstatt sie zu überwinden.

Die Technologie war nicht das Problem – die fehlende Struktur dahinter war es. Treffer wurden ausgespielt, aber nicht erklärt. Für Nutzer:innen mit unterschiedlichen Sprachniveaus und ohne Vorkenntnis der deutschen Verwaltungsstruktur reicht eine funktionierende Suche nicht. Sie muss führen. Der Fokus verschob sich vollständig: weg von der Oberfläche, hin zur Informationsarchitektur.

Suchergebnisse werden visuell nach Inhaltstyp, Kategorie und Quelle differenziert – der Kontext eines Treffers ist erkennbar, bevor er geöffnet wird. Autosuggest macht den Suchraum früh sichtbar und gibt sprachlich unsicheren Nutzer:innen Halt, noch vor der ersten vollständigen Eingabe. Thematische Filter machen nicht nur Eingrenzung möglich – sie machen die Struktur der Plattform selbst sichtbar. Und relevante Jobangebote erscheinen kontextuell, ohne die Suche zu unterbrechen.


Die Suche ist heute kein isoliertes technisches Element mehr – sie ist der zentrale Einstiegspunkt in eine komplexe Informationslandschaft. Nutzer:innen mit wenig Vorkenntnis finden schneller, was sie brauchen. Das Konzept ist so aufgebaut, dass neue Inhalte und Zielgruppen integrierbar sind, ohne die Grundstruktur zu berühren.



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